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Fische sind Freunde

08. Februar 2010

Hast Du?

Ist dir der Ozean etwa nicht groß genug? mmh?

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Serie: Theater und Religion (01)

24. Juni 2009

Theater und Theatralität

In unserem Sprachgebrauch wird der Begriff Theater zumeist eindeutig als Bezeichnung für ein Gebäude oder eine spezielle Richtung der Darstellenden Kunst verwendet. Ein jeder weiß, was ein Theater ist und dass in einem Theater eine oder mehrere Personen ein Theaterstück für andere Personen spielen.

Verbreitet ist auch der Ausspruch „Was für ein Theater!“, meist eher nicht in Verwendung ob des Lobes an die Qualität einer etablierten Spielstätte, sondern um eine alltägliche Begebenheit zu beschreiben. Eine Situation, die hervorsticht durch besondere Momente. Etwas, dass diese Situation von der gemeinen Situation des schnöden Alltags unterscheidet.

Und letzten Endes kommt es dann und wann vor, dass Jemand meint, dass ihm ein Anderer „ein Theater vorspiele“. Also eine Situation, die zum Einen durchschaubar gemimt sei und zum Anderen nicht die Wirklichkeit, die sie vorgibt, abbildet.

Um Theater nun nicht aus seiner ursprünglichen Begrifflichkeit lösen zu müssen und um dennoch über Phänomene reden zu können, die in offensichtlich engem Kontext hierzu stehen, hat sich mit der Zeit ein Begriff eingebürgert, der bis heute Verwendung findet, nämlich der der Theatralität.

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Serie: Theater und Religion (02)

25. Juni 2009

Politik als Inszenierung

Sieht man einmal von der durch Wirsing ausgedrückten Geringschätzung der gastgebenden Fachdisziplin ab, dann wird hier unbeabsichtigt ein weitaus größerer und bedeutenderer Themenkomplex angesprochen: es gibt bis heute keine eindeutige Definition des Begriffs Theatralität.

Kann man dennoch davon ausgehen, dass Theorien, Begrifflichkeiten und Sichtweisen der Theaterwissenschaft deswegen trotzdem auf andere Bereiche als das Theater anwendbar sind?

Ist es vertretbar, dass sich Theaterwissenschaftler auch mit anderen Gegenständen wie der Tagespolitik oder dem Gebaren eines Politikers beschäftigen und eine im wissenschaftlichen Diskurs um ein solches Thema von anderen Disziplinen respektierbare Meinung einnehmen können?
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Serie: Theater und Religion (03)

26. Juni 2009

Inszenierung und Aufführung

Fischer-Lichte hat in ihrem Vortrag den Begriff der Inszenierung als Herleitungsschritt benutzt. Dazu hat sie eine Definition dieses Begriffs gewählt, wie er auch im Allgemeinen Theaterlexikon verzeichnet ist: Inszenierung meint „das Ordnen des Personals und des Materials zum Ganzen der Darstellung einer dramatischen Dichtung“(1).

Sie führt des Weiteren aus, dass in den letzten dreißig Jahren zudem eine Öffnung des Begriffs stattgefunden hat, so dass er auf alle Prozesse Anwendung finden kann, bei denen das Ordnen der Personen und des Materials dazu dient, etwas in Hinblick „auf eine bestimmte Wahrnehmung erfahrbar zu machen“(2).
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Serie: Theater und Religion (04)

27. Juni 2009

Die Gottesdienstordnung

Ich möchte an dieser Stelle zum ersten und letzten Mal anmerken, dass es sich hier um den Versuch einer möglichst objektiven Untersuchung handelt. Es liegt nicht in der Absicht des Verfassenden, die Weltansicht und das Handeln eines Gläubigen in irgendeiner wie auch immer gearteten Weise zu bewerten, sei es nun positiv oder negativ.

Daher wird auch nicht näher auf theologische Fragen oder dergleichen eingegangen werden. Ich gestehe durchaus ein, mir kein umfassendes Bild aller Gemeinden im lokalen sowie regionalen Bereich machen zu können, und das will ich auch nicht. Wie zu Beginn dieser Serie beispielhaft am Vortrag von Frau Fischer-Lichte belegt, ist dies auch nicht zwingend erforderlich.
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